Made in Cologne

Mo 4. Juni, 19.30h / Filmclub 813

Wir beginnen vor der Haustür. Im Blickpunkt stehen filmische Perspektiven aus und über Köln, welche die vielfältigen Gesichter unserer Stadt zeigen. Köln erweist sich als Großstadt, die in ihren politischen, sozialen und künstlerischen Prozessen von den Filmschaffenden mitgestaltet wurde. In Köln fand 1896 das erste Remake der Filmgeschichte statt, in den 1960ern Jahren pulsierte in Köln die Kunst- und Experimentalfilmszene Deutschlands, während Probleme beim Kölner U-Bahn Bau für Aufruhr sorgten. Mit der „Kölner Wochenschau“ etablierte sich zwischen 1976 und 1981 ein Gegenfernsehen, aktuelle dokumentarische Arbeiten des filmischen Nachwuchses sowie der „Kölner Gruppe“ zeigen Köln aus überraschend neuen Blickwinkeln.

Panorama pris d’un bateau, Brüder Lumière, 1896, 1 Min.

L’arrivée de l’express, Brüder Lumière, 1896, 1 Min.

Wohnkultur, wie sie war, wie sie ist und wie sie sein soll!, Fritz Stübig, 1928, 15 Min.

Verlagerung des Doms beim U-Bahn Bau, Werner S. Powitsch, 1967, 5 Min.

Happening Wolf Vostell, Paul Karalus, 1969, 4 Min.

Stadtzerstörung in Nippes - Gegen die Stadtautobahn, Kölner Wochenschau, 1977, 18 Min.

Sprech ens aanständich, Bettina Braun, 1997, 22 Min.

Haltestelle Hansaring, Tama Tobias-Macht, 2008, 6 Min.

Wohnhaft, Bernhard Marsch, 2001/2004, 9 Min.

Gäste: Bettina Braun, Tama Tobias-Macht und Bernhard Marsch