Sehen ⁄ nicht-sehen ⁄ anders-sehen
das menschliche und das maschinelle Auge

Mo 5. Oktober, 20.30h / Filmhauskino Köln

Wird die Welt durch die Kamera gesehen zu einer anderen? Wird sie größer oder kleiner, reicher oder ärmer? Verändert sich die Wahrnehmung durch Film? Was wird sichtbar, wenn ‚nichts‘ zu sehen ist? Und was passiert, wenn Maschinen mit ‚Augen‘ ausgestattet werden? Die ausgewählten Filme beschreiben, wie die Idee zu einem Film entsteht und versuchen eine Annäherung an eine Sicht der Welt, die durch Sehbeeinträchtigung oder Farbenblindheit geprägt ist. Am Haus installierte Überwachungskameras ermöglichen einer bewegungsunfähigen Protagonistin den Kontakt zur Außenwelt. Der zweite Teil des Abends fokussiert kameragesteuerte Maschinen, die sich zwischen Optimierung und Bedrohung bewegen, gefolgt von einer überspitzten Vision der Manipulationsmöglichkeiten in einer durch technische Hilfsmittel erweiterten Realität.

night of the world, Zbyněk Baladrán, 2011, 2 Min.

Der beste Weg, Angelika Herta, 2014, 9 Min.

the achromatic island, Sofie Thorsen, 2009/2010, 15 Min.

holding still, Florian Riegel, 2010, 27 Min.

Auge/Maschine, Harun Farocki, 2000, 23 Min.

Sight, Eran May-raz/Daniel Lazo, 2012, 8 Min.

Filmhauskino
Maybachstr. 111
50670 Köln
Eintritt: 7,00 Euro/ Ermäßigt: 6,00 Euro