Konfliktzone öffentlicher Raum

Mo 11. Juni, 19.30h / Filmclub 813

Plätze, Brücken, Hauswände, Stadträume – öffentliche Orte sind vielfältig vor allem aber ubiquitär. Als Kulisse des Alltags treten sie, wenn auch nie vollständig, eher in den Hintergrund. Die hier ausgewählten Filmreihe Köln zum Einen, wie sie wieder Hauptakteur als Spielort, politisches Medium und verbindendes Element werden. Aber auch, dass Intervention nicht ausschließlich politischer Aktionismus sein muss, um Privates zu politisieren, wie zum Beispiel, durch die Erweiterung gewohnter Strukturen durch performative Akte ebenjene absolut in Frage gestellt werden. Unterschiedlich motiviert und begründet finden Interventionen zwischen privat und politisch ihren Ausdruck, ästhetisierend, leise und zaghaft, feministisch, historisch oder laut und unumgehbar.

Tahrir im April, Juliane Henrich, 2011, 35 Min.

NO+, Lotty Rosenfeld, 1983–1989, 6 Min.

Naming the Bridge: Rosa Plaveva and Nakie Bajram, Hristina Ivanovska, 2006, 12 Min.

I don't belong here, Elisabeth Wurst, 2010, 3 Min.

Dammi i Colori, Anri Sala, 2003, 16 Min.

Die Neonorangene Kuh, Matthias Wermke/Mischa Leinkauf, 2005, 6 Min.