„der Ausdruck der Hände“
kommunizieren und übersetzen

Mo 12. Oktober, 20.30h / Filmhauskino Köln

Sprache, Gesten und Gebärden rücken an diesem Abend in den Fokus, Herausforderungen zwischenmenschlicher Kommunikation werden thematisiert. Die Schwierigkeit, sich gegenseitig zu verstehen und eine passende Übersetzung für bestimmte Meinungsäußerungen zu finden, wird filmisch reflektiert. Die ersten Filme rücken die Hand und die körperliche Geste in den Mittelpunkt: Wir verfolgen ein Gespräch zwischen einem taubblinden Ehepaar und sehen die Übersetzung eines Liedes in Gebärdensprache sowie die Hand als Motiv im Film. Im Weiteren sind es die jeweiligen Protagonisten, deren besondere Weise zu kommunizieren im Zentrum steht, wenn wir beispielsweise erfahren, wie der stotternde Emil die Welt sieht. Die beiden letzten Filme spielen mit dem Problem der unmittelbaren Übersetzung einer auditiven Quelle in eine schriftliche und verbal ‚korrekte‘ Form.

Lormen, Julia Daschner, 2003, 4 Min.

Wie still es im Wald ist, Wolfgang Müller (Musik: Die Tödliche Doris), 1982/1998, 2 Min.

Der Ausdruck der Hände, Harun Farocki, 1997, 30 Min.

DEF, Ian Clark, 2003, 14 Min.

Emil, Simon Steinhorst, 2013, 5 Min.

Crazy Talk, Gabriel Mitchell, 2010-2011, 9 Min.

Shoum, Katarina Zdjelar, 2009, 7 Min.

Lost and found, Klaus Lemke (Musik: Mouse on Mars & Eric D Clark), 2014, 4 Min. (aus dem Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen)

Filmhauskino
Maybachstr. 111
50670 Köln
Eintritt: 7,00 Euro/ Ermäßigt: 6,00 Euro