GEGEN RASSISMUS

DI, 03. DEZEMBER 2019, 19:00 UHR / Filmpalette

Wie hängen Polizeigewalt und struktureller Rassismus zusammen? Warum wird den Täter*innen des NSU-Terrors mehr Öffentlichkeit eingeräumt als den Opfern? Wie kann es sein, dass sich selbst das vermeintlich sachliche Justizsystem von Vorurteilen leiten lässt? Wann wird die seit Jahrzehnten voranschreitende Normalisierung rassistischer und antisemitischer Gedanken endlich aufgehalten? Wie gehen wir mit Hassrede um? Wie schaffen es Menschen, die alltäglichem Rassismus ausgesetzt sind, dagegenzuhalten und sich zu ermächtigen? Der Abend beleuchtet am Beispiel Rassismus, wie sich Widerstand im Film formiert und auf welche Weisen Film als Protest funktioniert. Die Filme sind mal sachlich, mal sarkastisch, mal voller Pathos, experimentell andeutend oder explizit anklagend. Sie legen Fakten dar, hinterfragen, zeigen Zusammenhänge auf oder suchen die direkte Konfrontation. So unterschiedlich sie agieren, so eindrucksvoll sind sie vereint in ihrem Plädoyer. Gegen Rassismus.


OFFICER INVOLVED 2016, Josh Begley, 2016, 1 Min.

BLACK CODE/CODE NOIR, Louis Henderson, 2015, 21 Min.

HALIT-STRASSE, KASSEL, HESSEN, DEUTSCHLAND, Fritz Laszlo Weber, 2014/2015, 16 Min.

WAS WÜRDEN NAZIS NIEMALS TUN?, SPOTS zum TRIBUNAL NSU-Komplex auflösen (www.tribunal-spots.net), 2017, 3 Min.

NORMALITÄT 1-10, Hito Steyerl, 1999-2001, 37 Min.

MEINUNGSAUSTAUSCH, Sophie Linnenbaum/Sophia Bösch, 2016, 4 Min.

WEIL ICH NUN MAL HIER LEBE., SPOTS zum TRIBUNAL NSU-Komplex auflösen (www.tribunal-spots.net), 1994/2017, 1 Min.

K4L (EBOW), Mirza Odabaşı, 2019, 4 Min.

Veranstaltungsort:
Filmpalette
Lübecker Str. 15
50668 Köln

Eintritt: 7 Euro / Ermäßigt: 6 Euro